
Sicherheitskonzepte und Gefährdungsanalysen
Bevor geplant wird, muss klar sein, was Sie wirklich brauchen. Wir analysieren Risiken, definieren Schutzziele und erstellen Ihr individuelles Sicherheitskonzept.
Was ist ein Sicherheitskonzept?
Ein Sicherheitskonzept ist die vorgeschaltete Phase jeder Sicherheitsplanung. Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir in Workshops Ihre Prozesse, Liegenschaften und Abläufe, schätzen Gefährdungsrisiken quantitativ und qualitativ ein und definieren Schutzziele. Das Ergebnis ist ein mehrseitiges Soll-Konzept, die Grundlage für alle weiteren Planungsprozesse oder für Ihre internen Entscheidungen.
Wer das Konzept anschließend braucht, ist unterschiedlich: die Sicherheits- oder Fachabteilung als Arbeitsgrundlage, die Geschäftsführung und Investoren als Entscheidungsgrundlage vor der Investition, Betreiber kritischer Infrastrukturen als Nachweis gegenüber Behörden und Prüfern, Gebäudeeigentümer als Abgrenzung zwischen baulichen und technischen Maßnahmen und öffentliche Auftraggeber als produktneutrale Basis der späteren Ausschreibung.
Ob Ihr Haus von einer Gefährdungsanalyse, einer Gefährdungsbeurteilung oder einer Risikoanalyse spricht: Gemeint ist die systematische Untersuchung, welchen Risiken Ihr Unternehmen ausgesetzt ist und welche baulichen, organisatorischen und sicherheitstechnischen Maßnahmen ihnen adäquat entgegentreten.
Sicherheits- und Gefährdungsanalysen
Die Erarbeitung von Sicherheitskonzepten beginnt mit der Definition von Schutzzielen als wesentlichem Bestandteil der Analyse. PLANATEL erstellt Gefährdungsanalysen, aus denen Gefährdungsrisiken quantitativ und qualitativ eingeschätzt und besonders gefährdete Bereiche identifiziert werden können.
Gebäude- und Gebäudeschutzkonzepte
Aufbauend auf Risiko- und Gefährdungsanalysen werden Gebäude- und Gebäudeschutzkonzepte erstellt, die aus baulichen, organisatorischen und sicherheitstechnischen Maßnahmen zur Abwendung von Gefahren bestehen.
Vom Konzept zur Planung
Ein Sicherheitskonzept beantwortet die Frage, was erforderlich ist, etwa: „Für dieses Risiko benötigen Sie eine Einbruchmeldeanlage“ oder „Auf dem Gelände sind an diesen Stellen Kameras vorzusehen“. Die anschließende Planung beantwortet, wie genau: welches System, an welchem Ort, mit welchem Schutzziel und welchen Leistungsmerkmalen, bis hin zum Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung. Beides erhalten Sie bei PLANATEL aus einer Hand, auf Wunsch auch nur die Konzeptphase.
Für wen wir Sicherheitskonzepte erstellen
Ein Sicherheitskonzept muss für sehr unterschiedliche Leser tragen: für die Fachabteilung, die es umsetzt, für die Geschäftsführung, die es finanziert, und für Behörden, Versicherer und Prüfer, die es bewerten. Wir schreiben es so, dass es das leistet.
Sicherheits- und Fachabteilungen
Sie erhalten ein mehrseitiges Soll-Konzept mit dokumentierten Schutzzielen und einer nachvollziehbaren Risikoeinschätzung, das Ihre Anforderung intern begründet, statt sie behaupten zu müssen.
Geschäftsführung und Investoren
Sie bekommen eine Entscheidungsgrundlage vor der Investition: welches Risiko welche Maßnahme rechtfertigt und welche nicht. Das Konzept ist lösungsoffen, legt Sie also noch nicht auf ein Produkt oder einen Anbieter fest.
Betreiber kritischer Infrastrukturen
Wir schätzen Gefährdungsrisiken quantitativ und qualitativ ein und dokumentieren die Herleitung, sodass Ihre Schutzmaßnahmen gegenüber Behörden, Sachverständigen und Auditoren belastbar begründet sind.
Gebäudeeigentümer und Projektentwickler
Gebäude- und Gebäudeschutzkonzepte verbinden bauliche, organisatorische und sicherheitstechnische Maßnahmen. Was baulich gelöst wird, muss später nicht technisch nachgerüstet und dauerhaft gewartet werden.
Öffentliche Auftraggeber
Weil das Konzept die Schutzziele und nicht ein Fabrikat beschreibt, lässt sich die anschließende Leistungsbeschreibung produktneutral und vergaberechtssicher daraus ableiten.

Unsere Leistungen für Sicherheitskonzepte
- Gefährdungs- und Risikoanalyse
- Schutzziel-Definition
- Schutzzonenkonzepte & Maßnahmenkataloge
- Soll-Konzept als Entscheidungsgrundlage
- Auf Wunsch: anschließende Fachplanung
Häufige Fragen zu Sicherheitskonzepten
Was ist der Unterschied zwischen Gefährdungsanalyse und Gefährdungsbeurteilung?
In der Praxis werden beide Begriffe synonym verwendet (je nach Haus auch „Risikoanalyse“). Gemeint ist die systematische Einschätzung von Gefährdungsrisiken als Grundlage eines Sicherheitskonzepts. Wichtig: Die Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz ist ein anderes Thema. Arbeitssicherheit bieten wir nicht an.
Wie läuft die Erstellung eines Sicherheitskonzepts ab?
In Workshops mit Ihren Verantwortlichen analysieren wir Prozesse und Liegenschaften, definieren Schutzziele und leiten Maßnahmen ab. Form und Tiefe stimmen wir flexibel mit Ihnen ab; das Ergebnis ist ein mehrseitiges Soll-Konzept.
Kann ein Errichter auf Basis eines Sicherheitskonzepts anbieten?
Nur eingeschränkt. Ein Konzept ist bewusst lösungsoffen. Für belastbare, vergleichbare Angebote braucht es eine Planung mit Leistungsverzeichnis. Diese erstellen wir im Anschluss.
Für welche Unternehmen erstellt PLANATEL Sicherheitskonzepte?
Für Unternehmen und Konzerne nahezu aller Branchen sowie für Betreiber kritischer Infrastrukturen.
